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Verhältniswahl ArtikelVerhältniswahl (siehe Wahlsysteme) bedeutet, dass eine Partei in dem Verhältnis der erhaltenen Wählerstimmen auch eine entsprechende Anzahl an Sitzen in dem Parlament erhält.
Erhält eine Partei beispielsweise 10 Prozent der Stimmen, so erhält sie dann auch 10 Prozent der Sitze in dem Parlament.
Bei einigen Verhältniswahlsystemen gibt es jedoch eine Mindestanzahl an Stimmen, die eine Gruppierung erreichen muss, um berücksichtigt zu werden.
Liegt eine Partei mit den von ihr erreichten Stimmen unter dem von einer Sperrklausel verlangten Mindestprozentsatz, erhält sie keine Sitze in dem Parlament. In der Bundesrepublik Deutschland beträgt die Sperrklausel bei Bundestagswahlen beispielsweise 5%.
Buch-Tipp: Das Parlament der Toten. Gute Unterhaltung Ist es eigentlich historisch glaubwürdig, dass sich Bruder Athelstan regelmäßig mögliche Lösungen für Verbrechen, unerklärliche Vorgänge etc. aufschreibt, korrigiert, erneut aufschreibt, obwohl die Handlung doch vor der Erfindung des Buchdrucks spielt? ---- Zu solchen Überlegungen kam ich aber erst, nach dem ich fast alle... Vor- und Nachteile des Verhältniswahlsystems | |
Vorteile des Verhältniswahlsystems (ohne Sperrklausel):
- exakte Abbildung des Wählerwillens, die Sitzverteilung in dem Parlament repräsentiert das Verhältnis des Wahlerfolgs der Parteien
- keine Stimme geht verloren
- Auch kleine und mittlere und vor allem neue Parteien erhalten dadurch ein angemessenes politisches Mitwirkungsrecht; ihre Anhänger sind politisch repräsentiert
- Die Parteien können Experten ohne Probleme in das Parlament holen
- Man kann nicht durch die Festsetzung der Wahlkreise das Ergebnis der Wahl beeinflussen
Nachteile des Verhältniswahlrechts (ohne Sperrklausel):
- Gefahr der Zersplitterung des Parlaments, weil sehr viele Parteien dort vertreten sind, wodurch:
- die Regierungsbildung meist erschwert ist (Bildung von Koalitionen nötig)
- die Regierungen häufig instabil sind
- um dies zu vermeiden ist eine 5%-Hürde erforderlich
- der Wähler kann nicht entscheiden wer (welche Koalitionspartei) regiert
- der Wähler hat keinen direkten Einfluss auf die Kandidaten, dieins Parlament einziehen, da die Listen in der Regel von den Parteien selbst aufgestellt werden. Eine Personenwahl ist daher nicht möglich; gewählt werden kann immer ca. die Liste einer Partei als Ganzes.
- die Abgeordneten sind abhängig von ihrer Partei, da diese Kontrolle über die Abgeordnetenlisten haben
Buch-Tipp: Das Parlament kocht Unsere Bundeskanzlerin präferiert " Grünkohl-Eintopf mit Mettwurst", Dr. Anette Schavans Lieblingsspeise ist eine einfache " Schwäbische Kartoffelsuppe", Dr. Gregor Gysi liebt am meisten " Gefüllte Paprika", und die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Gerda Hasselfeld bevorzugt "Pangasiusfilet in Kokossauce mit Kaiserschoten"( ein sehr... |
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